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FÁY ÁNDRAS FACHMITTELSCHULE FÜR WIRTSCHAFT MEETS BILLROTHGYMNASIUM: Bericht

„SOPRON IM REGEN“: Die 5a des „Billrothgymnasium“ aus Wien auf Besuch in Sopron bei der Fá Ándras Fachmittelschule für Wirtschaft.

Am 6. Mai stand das 2.Interregionale Treffen im Rahmen des INTERREG IIIA Projektes „export.co.at“ auf dem Programm. Die 5.a des Billrothgymnasiums besuchte ihre PartnerschülerInnen der Fáy András Fachmittelschule für Wirtschaft in Sopron.

Im folgenden können Sie die Erlebnisberichte von 2 SchülerInnen der 5a des Billrothgymnasiums – Laura Preis und Claire Degeans lesen:
EXKURSION NACH SOPRON von Laura Preis, 5a

Wir, die 5.a, machten am 6.Mai im Rahmen der EU-Erweiterung eine Exkursion nach Sopron, Ungarn. Im Vorfeld hatte uns Mag. Ewald Hötzl besucht und uns über das Projekt, das von der EU gefördert wurde, aufgeklärt. Er war auch unser Ansprechpartner während des Projekts, das mit einem Besuch unserer Partnerschule, der Fáy Ándrás Fachmittelschule, in Sopron ausklang. Wir hörten auch einen Vortrag von Mag. Andreas Schneider von der Wirtschaftskammer Österreich, der uns von den neuen EU-Mitgliedstaaten erzählte. Er brachte uns auch einige ungarische Begrüßungsformeln bei, damit wir gleich eine Gesprächsbasis in Ungarn hatten.

Während der Vorbereitungen für den Besuch in Ungarn mailten wir fleißig mit unseren Partnerschülern, was sich zunächst als schwierig erwies, da wir zuerst falsche E-Mailaddressen von Schülern hatten, die nicht Deutsch lernten ! Gott sei Dank bemerkte Frau Prof. Timischl den Fehler rechtzeitig. Nachdem wir aber die richtigen E-Mailadressen hatten und uns rege mit den ungarischen Schülern austauschten wuchs unsere Vorfreude auf die Exkursion nach Ungarn. Wir hatten schon so viel von Ungarn, seitens Fr. Prof. Timischl, wie auch unseren Partnerschülern gehört, dass wir nun alles in natura sehen wollten.
Der große Tag rückte immer näher, in der Klasse drehte sich alles nur noch um eine Frage: Wie werden unsere Partnerschüler sein?

Endlich war der 6.Mai, der Tag unseres Besuchs in Ungarn gekommen. Wir trafen uns alle um 7.45 Uhr in der Schule, von wo es auch bald Richtung Sopron losging. Wir fuhren ungefähr eineinviertel Stunden bis zur ungarischen Grenze, wo wir schon die erste Überraschung erlebten: Wir konnten die Grenzen innerhalb einer Minute passieren, die Pässe wurden nur kurz kontrolliert. Die EU-Erweiterung machte sich deutlich bemerkbar. Von der Grenze an waren wir in circa einer viertel Stunde in Sopron, wo wir auch schon von unseren Partnerschülern erwartet wurden. Fr.Prof. Timischl war so nett gewesen und hatte kleine Geschenke in Form von Mozartkugeln vorbereitet, die jeder von uns mit einem „Szia“ (ungarisch für „Hallo“) überreichte.
Anschließend wurden wir von der Direktorin der Schule begrüßt, später klärte uns unser Coach, Mag. Hötzl, über den Tagesablauf auf. Danach wurden uns die Stadt Sopron, sowie unsere Partnerschule von Schülern vorgestellt. Die Präsentation unserer Schule übernahmen Marie und Claire, Wien wurde von Christoph und Peter vorgestellt. Nach den Präsentationen stärkten wir uns an einem kleinen Buffet, das unsere Partnerschüler gemacht hatten. Danach wurden wir in Kleingruppen zu je fünf bis sechs Schülern durch die Innenstadt Soprons geführt.

Nach der interessanten Führung durch die wunderschöne Innenstadt Soprons, während der wir leider vom Regen überrascht wurden, aßen wir in einer Pizzeria zu Mittag. Zum Glück konnten wir uns zu fünft oder sechst an einen Tisch setzen und mussten nicht alle an einem großen Tisch sitzen, was die Konversation mit unseren Partnerschülern wesentlich erleichterte. Beim Mittagessen kamen wir uns alle näher und konnten uns ungestört unterhalten, sodass, aus meiner Sicht, über dieses Projekt hinausdauernde Kontakte geknüpft werden konnten !

Später ging es dann wieder zur Schule zurück und wir teilten uns in drei Gruppen. Zuerst wollten wir über die Themen diskutieren, die wir uns selber ausgedacht hatten. Diese Themen waren Musik, Freizeitgestaltung und Schule. Nachdem wir ungefähr eine halbe Stunde diskutiert hatten, präsentierten von jeder Gruppe jeweils ein österreichischer und ein ungarischer Schüler den anderen das Ergebnis ihrer Diskussion. Wir, Lisa, Kerstin, Theresa, Olivia K., Gina und Laura, diskutierten mit sechs unserer Partnerschüler über deren und unsere Freizeitgestaltung. Wir erfuhren, dass in der Fáy Ándrás Fachmittelschule Sport groß geschrieben wird, dass es in Sopron zwei Basketballvereine, viele Diskotheken, ein altes Kino und ein moderneres Multiplexkino, einige Weihnachtsmärkte und ein Einkaufszentrum, das Sopron Plaza gibt. Was uns erstaunte war, dass viele Ungarn zum Eislaufen an den Neusiedlersee fahren und einige unserer Partnerschüler oft in Parndorf einkauften.

Bei den Präsentationen der anderen Gruppen erfuhren wir, dass unsere Partnerschüler die gleiche Musik wie wir mögen und, dass es in Ungarn jedes Jahr ein großes Musikfestival namens „Volt“ gibt. Die 3. Gruppe erzählte uns vom ungarischen Schulsystem.
Anschließend waren die EU-Workshops an der Reihe. Es wurde über folgende Themen diskutiert: Aus- und Weiterbildung innerhalb der EU, Centrope und Arbeitsmarkt. Unser Thema war die Aus- und Weiterbildung.

Innerhalb der EU gibt es das Programm Sokrates/Erasmus, das Studenten ermöglicht in einem anderen Land zu leben und zu studieren. Man kann mit diesem Programm in allen EU-Mitgliedstaaten und den drei Kandidatenländern Bulgarien, Rumänien und der Türkei studieren. Die im Ausland abgelegten Prüfungen werden angerechnet und die EU gibt einen kleinen Zuschuss zur Deckung zusätzlicher Ausgaben. Während wir, die österreichischen Schüler, uns alle vorstellen konnten in einem anderen Land zu studieren, wollte dies von den ungarischen Schülern nur einer.

Durch die Gruppe mit dem Thema Arbeitsmarkt erfuhren wir, dass es eine siebenjährige Übergangsfrist gibt, was bedeutet, dass sich Berufstätige aus den neuen EU-Mitgliedstaaten, mit Ausnahme von Zypern und Malta, erst in sieben Jahren eine Stelle in den EU-Mitgliedstaaten suchen dürfen, dasselbe gilt auch für Arbeiter aus, z.B.: Österreich. Ausgenommen von dieser Regelung sind Pensionisten und Studenten. Es dürfen auch grenzüberschreitende Dienstleistungen erbracht werden, z.B.: bei Busunternehmen.

Die 3. Gruppe erzählte uns von Centrope. Der Begriff Centrope bezeichnet den Wirtschaftsraum zwischen Ostösterreich seinen Nachbarn, inklusive Westungarn. Die Produktion der einzelne Betriebe ist in den letzten Jahren nach Osteuropa abgewandert, da die Arbeitsstunde dort billiger ist, während Österreich der Sitz der Forschung und Entwicklung der Firmen geblieben ist.

Nach den Präsentationen der Ergebnisse des EU-Workshops spielten wir gemeinsam Volleyball. Einige jammerten, weil sie durch den Regen nass geworden waren und sich jetzt nicht auch noch umziehen wollten, doch es wurde dann noch ein sehr schönes Spiel. Später machten wir noch ein Gruppenfoto und verabschiedeten uns.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Ausflug nach Sopron sehr schön war und sich, meiner Meinung nach, auch gelohnt hat. Jeder von uns kennt nun jemanden „da drüben“ und das ist der erste Schritt dafür, dass die EU-Erweiterung nicht nur auf politischer Ebene stattfindet, sondern auch im Kopf.

Mein ganz besonderer Dank gilt Fr. Prof. Timischl ohne die dieses, wie jedes unserer Projekte, nicht stattgefunden hätte und wir diese tolle Erfahrung versäumt hätten. Bedanken möchte ich mich auch bei Fr. Prof. Kerschbaumer, die uns, wie auch in Steyr, begleitet hat und bei Fr. Prof. Jiranek, die uns auf die Diskussionen vorbereitete.

Laura Preis, 5.a

INTERREGIONALES TREFFEN MIT SCHÜLERN DER FÁY ÁNDRAS FACHMITTELSCHULE IN SOPRON von Claire Degeans

Nur sechs Tage nach der EU- Osterweiterung startete unsere Klasse am Donnerstag, dem 6. Mai 2004 zu einer Tagesfahrt in das benachbarte Ungarn. Es war der Höhepunkt unseres EU-Projekts, das von Frau Prof. Timischl organisiert wurde .Wir trafen in Sopron mit einer Schulklasse des Fay Andras Gymnasiums zusammen, die wir bereits aus dem Internet kannten. Ich freute mich riesig, das Mädchen mit dem ich schon einige E-mails ausgetauscht hatte, kennen zu lernen.

In der Schule hatten wir uns schon intensiv in Geographie und Geschichte mit dem EU- Beitritt Ungarns auseinandergesetzt. Herr Ewald Hötzel von der Volkswirtschaftliche Gesellschaft hatte uns den Ablauf des Projektes vorgestellt und Herr Mag. Andreas Schneider von der Wirtschaftskammer hatte uns allgemein über die Osterweiterung informiert.

Ausgestattet mit Disketten, Material über Wien, Sportgewand für ein gemeinsames Volleyballturnier, Fotoapparat und viel guter Laune begann unsere Reise mit einem Bus um 8 Uhr vor unserer Schule. Nach einer etwa eineinhalbstündigen Fahrt erreichten wir Sopron. Die Grenzkontrolle verlief problemlos. Es genügte, dass wir den Pass in der Hand hielten, der Grenzbeamte warf nicht einmal einen Blick hinein. Der Bus brachte uns direkt vor das Gymnasium, wo uns eine ungarische Lehrerin bereits erwartete und uns zu unserer Partnerklasse führte. Zunächst zeigte uns Erika, ein ungarisches Mädchen, einen Film über ihre Schule und anschließend stellten Christoph und Peter unsere Schule und Marie und ich Wien anhand einer Powerpoint-Präsentation vor. Zur Begrüßung durften wir uns auch noch an einem köstlichen Buffet stärken. Die Marillen- und Tomatentäschchen schmeckten ausgezeichnet.

In kleinen Gruppen begannen wir dann einen Stadtrundgang. Monika, das mir zugeteilte Mädchen, kümmerte sich reizend um mich. Sie führte uns zu den bekanntesten Gebäuden und Plätzen Soprons, einer der ältesten Städte Ungarns. Wir besichtigten den Feuerturm und sehr alte Kirchen wie z. B.: die Evangelische Kirche und die Benediktiner Kirche, das Rathaus und den Hauptplatz Fo Ter.

Etwa um 13 Uhr trafen sich alle Gruppen in der Pizzeria Corvinus, neben dem Feuerturm, wo wir gemeinsam unseren Hunger stillten. Trotz der Sprachbarriere kam es zu angeregten Gesprächen. Anschließend kehrten wir zur Schule zurück und begannen mit den Workshops. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt, wobei sich eine mit Schule, die zweite mit Freizeit und die dritte mit Musik beschäftigte. Meine Gruppe diskutierte mit den ungarischen Schülern und Schülerinnen über die unterschiedlichen Schulangelegenheiten (Schulball, Freizeitverein, unverbindliche Übungen, Pausen, Stundenpläne und Ferien).
In einem weiteren Workshop redeten wir über EU-spezifische Themen
( Aus- und Weiterbildung in der EU, Centrope und Arbeitsmarkt).

Ein gemeinsames Volleyballspiel, bei dem gemischte österreichisch- ungarische Mannschaften einander gegenüber standen, rundete das Programm ab. Schließlich wurden noch einige Photos geschossen und ich tauschte mit Monika, die mir sehr sympathisch war, Telefonnummern aus.

Um 17 Uhr traten wir unsere Heimreise an und kamen nach einer Fahrt mit Stau um 19 Uhr30 wieder bei der Schule an.
Dieses interregionale Treffen war bisher das schönste schulische Erlebnis im heurigen Schuljahr und ich freue mich schon sehr Monika und ihre Klasse im September bei uns begrüßen zu dürfen.

Claire Degeans 5A


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